Finde Gelassenheit in der Anstrengung

Finde Gelassenheit in der Anstrengung

Seit ein paar Wochen mache ich wieder etwas Yoga.

Weil ich dachte, es könnte meinem Rücken gut tun und überhaupt auch nicht schaden, ein wenig Bewegung zu haben.

 

Allerdings bin ich heute nicht mehr in einem Studio angemeldet. Ich bin ja definitiv der „jetzt gleich und sofort“ Typ und da ist mir der Besuch im Fitnesscenter immer zu aufwendig.

Also setze ich mich einfach mit meinem Ipad auf die Matte und los geht’s.

Zum Glück gibt es dort jede Menge Tutorials und wenn man ein bisschen schaut, findet man auch schnell das Richtige für sich.

 

Ich muss gestehen, die ersten 4 bis 5 Male waren ziemlich hart, obwohl ich die wirklich ganz leichten Anfänger Übungen gemacht habe.

Und die auch nur 20 Minuten.

Aber – heute war es zum ersten Mal anders.

Heute haben manche der Positionen nicht mehr weh getan, sondern ich habe die Kraft in mir gespürt, dass ich sie aushalten kann.

Und das ist ein wirklich großartiges Gefühl.

Zu Atmen, die Möglichkeit des Schmerzes zwar zu ahnen, aber es trotzdem einfach ganz bewusst auszuhalten. Und diese Kraft kommt ganz aus der Tiefe heraus.

Und da steht man da in aller Verrenkung und dann auf einmal sagt die Yogalehrerin einen Satz – Booom – der reinhaut wie eine Bombe:

„Finde die Gelassenheit in deiner Anstrengung!“

Hammer.

Was für eine tiefe Weisheit! Und die gilt für alle Lebensbereiche.

 

Mir wurde inzwischen nach viel Frust auch klar, warum die Grundübungen manchmal so schnell in einer Abfolge sind, dass man als Anfänger gar nicht mehr mitkommt.

Genau darum geht es nämlich. Einen aus dem Denken herauszubringen.

 

Also gar nicht erst versuchen, alles zu verstehen, zu denken und zu analysieren. Einfach die Gedanken links liegen lassen und sich aufs reine Tun konzentrieren, der schnellste Weg in den Flow zu kommen.

 

Zuletzt noch dieses: ich mache es nicht täglich. Weil ich manchmal keine Lust habe. Und auch wenn ich ein paar Tage nicht auf der Matte war, ich mache mich keinen Kopf darum. Weil ich mich nicht unter Druck setzen will, und mir auch keine Ausrede geben will, wieder aufzuhören. Nach dem Motto, jetzt bin ich seit drei Tagen raus, da kann ich ja auch gleich wieder aufhören.

 

Wenn es Dich interessiert: Die Videos von Mady Morrison gefallen mir ganz gut, sie sind einfach und klar gehalten.

Ich bin übrigens weder mit ihr verwandt noch verschwägert und kenne sie auch nicht persönlich.

Hier ist mein Lieblingsanfängervideo von ihr 🙂

Viel Spaß!

 

Du willst unbedingt ins Fernsehen? Dann sei Dir darüber klar!

Du willst unbedingt ins Fernsehen? Dann sei Dir darüber klar!

Ich bekomme immer wieder Anfragen, die meine Arbeit als TV-Moderatorin betreffen. Es geht meistens darum, dass ich nach Tipps gefragt werde, wie man am besten ins Fernsehen kommt, was man da machen kann, und ob ich Ideen hätte, wie und wo man sich bewerben könnte.

Natürlich gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort. Aber ich habe oft festgestellt, dass bei dieser Idee „ins Fernsehen zu kommen“ auch noch einiges anderes mitschwingt an Wünschen und Träumen, die sich dann als Illusion an dem Medium festmachen.

Falls Du Dir auch immer wieder denkst, dass Du gerne ins Fernsehen möchtest oder wie Du in die Medien kommst, hier ist dazu meine ehrliche Antwort.

Nachdem Du Dir das Video angesehen hast, würde ich mich freuen, Deine Meinung dazu zu hören. Was sind Deine Ideen zum Thema Fernsehkarriere? Und was hält Dich zurück, einfach loszulegen mit einer Handykamera und Dich auszuprobieren?

Ich danke Dir sehr fürs Anschauen und kommentieren, und wenn Du jemanden kennst, dem das Video bei einer Entscheidung zur Medienkarriere hilft, leite es bitte weiter.

Alles Liebe