Warum Zufall nur eine Ausrede ist

Warum Zufall nur eine Ausrede ist

Er ist halt so praktisch! Wir benutzen ihn so gerne, um Dinge zu erklären, die mit dem rationalen Verstand nicht erklärbar sind. Dinge, die nicht in unsere normale alltägliche Wahrnehmung des Lebens hineinpassen. Mit dem Label Zufall wird das Unerklärliche dann scheinbar erklärbar.

Eine Freundin von mir, Galeriebesitzerin Paulina Tsvetanova beschäftigt sich schon lange intensiv mit diesem Thema und hat mich dazu inspiriert, mir zu überlegen, was es eigentlich mit diesem Zufall auf sich hat.

 

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

 

 

Zufall bleibt für Dich solange Zufall, bis du tatsächlich anfängst, in deinem Leben bewusst etwas zu manifestieren.

 

Zum Beispiel Geld.

Zum Beispiel Gelegenheiten.

Oder einen Job.

Oder an Menschen denkst und sie triffst.

Auf einmal wird dir bewusst, das DU das machst.

Dass DU das alles in dein Leben holst.

Alles! Das vermeintlich Gute und das vermeintlich Schlechte.

Zufall ist eben das, was uns zufällt.

Und letztlich manifestieren wir ununterbrochen in unserem Leben – aber eben meistens nur unbewusst und nicht nur die glücklichen Zufälle, sondern auch die dummen Zufälle, die heißen dann Pech oder dumm gelaufen.

 

Wenn du das mit dem Manifestieren jetzt für Quatsch hältst, ist das ok, dann hast du das noch nicht erlebt und musst auch nicht weiterlesen.

Dann fährst du besser damit, Zufälle weiterhin als eine Kategorie für das Unerklärliche zu benutzen.

 

Wie machtvoll bin ich?

Ich möchte hier gerne den Bogen noch weiter spannen:

Die Zufälle, die wir sehen können und uns oft so verblüffen, sind nur die Spitze des Eisbergs.

Denn das Ganze konsequent weiterzudenken, das kann in seiner Dimension schon Angst machen. Wer will schon diese riesige Verantwortung übernehmen, für sein ganzes Leben und alles was darin passiert?

Da ist es doch viel leichter, sich in dem Bewusstsein aufzuhalten,

dass einem die Dinge passieren,

dass man ihnen ausgesetzt ist,

dass sie sich sowieso nicht ändern lassen.

Es ist viel entspannter, die Verantwortung an die Gene abzugeben,

an die schwere Kindheit,

an die schweren Knochen,

an die fehlenden Gelegenheiten,

an die anderen, die einen immer begrenzen.

 

Du ahnst es schon, während du das hier liest, worauf ich hinaus will:

Du lebst weit unter deinen Möglichkeiten, sehr weit darunter. Du hast vermutlich nur eine vage Ahnung davon, wie machtvoll du eigentlich wirklich bist.
Das ist das, wovon es heißt, das sei eine der größten Ängste im Leben, die uns zurückhalten: Zu erkennen, dass all die Wünsche und Träume die man hat, tatsächlich realisierbar sind.

Und so sabotieren wir uns heimlich, still und leise selbst und verstecken uns in der Mittelmäßigkeit. In der Hoffnung, dass unsere Seele es nicht mitbekommt.

Es ist so unendlich viel leichter und vor allem bequemer, die Macht und die Verantwortung für sich selbst an andere abzugeben.

 

Endlich wirklich erwachsen werden!

 

Aber die Zeiten ändern sich, es gibt immer mehr Menschen, die z. B. ihre Diagnose nicht einfach so hinnehmen.

Immer mehr Menschen, die ihr ganzes Leben umkrempeln und selbst in die Hand nehmen, immer mehr Menschen, die ihr ganzes Potenzial leben wollen.

Da bleibt die Frage, wie mache ich das? Wie soll das möglich sein?

Es beginnt immer mit und in dir.
Es beginnt mit Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, mit einem sich selbst beobachten.

Es beginnt mit hinschauen statt wegschauen.

Wer bin ich? Bin ich das wirklich? Stimmen meine Aussagen mit meinen Gefühlen überein? Lebe ich ein Leben, dass mir Spaß macht, bin ich glücklich?
Wie echt bin ich?
Und es beginnt mit kleinen Schritten, die nur funktionieren, wenn du in die Stille gehen kannst. Wenn du es schaffst, dich einfach einmal selbst auszuhalten.

Ohne Ablenkung.

In dem jeweiligen Gefühl, das du gerade hast, egal wie unangenehm es sein mag.

Ein kleiner Schritt für dich, aber ein großer für dein Bewusstsein:

 

Ein weiterer Schritt, der in Wahrheit ein Meilenstein ist:
Egal, was passiert, finde eine neue Perspektive für dich!
Das ist der Schritt, an dem die meisten scheitern. Wie soll ich in etwas Schlimmem, dass mir „passiert“, etwas Gutes sehen können? Und vielleicht noch annehmen, dass ich das sogar selbst kreiert habe?

Hier sind ein paar Beispiele für solche Perspektivwechsel:

Das Finanzamt will mehr Geld von Dir? Glückwunsch! Dann musst Du wohl auch richtig gut verdient haben:)
Dein Auto ist kaputt? Wunderbar, endlich eine Gelegenheit, mal neue Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß auszuprobieren!
Du siehst, worauf ich hinauswill?

Natürlich gibt es auch die subtile Selbstsabotage.
Z. B endlich Urlaub – – und ich werde krank!
Was für ein dummer Zufall und dahinter steckt in Wahrheit vielleicht, dass etwas in mir der Ansicht ist, dass ich keinen Urlaub verdiene. Ich darf daher nicht genießen, es mit gut gehen lassen und kreiere mir eine Krankheit, um meinen unbewussten Glaubenssatz zu erfüllen.

Komm dir selbst auf die Spur!

Wenn sich da Widerstand oder sogar Verärgerung in Dir regt, dann ist das gut so.
Wir verteidigen nichts heftiger als unsere eigenen Illusionen.
Wenn Du wirklich bereit bist, bewusst hinzuschauen, dann erkennst du, dass da, wo deine Reaktion besonders heftig ist, der Hund vermutlich auch begraben liegt.

Und dann kannst Du anfangen, damit zu arbeiten.

Wir sind so unglaublich schlau und tricksen uns am Ende doch immer nur selbst aus.

So wie ein Bekannter von mir, ein Alkoholiker, der mir mal stolz nach einigen Entziehungskuren erzählt hat, noch nie hätte einer seiner Therapeuten gemerkt, dass er ihnen immer nur Lügengeschichten erzählt.

Wenn du nun aber im Gegenteil anfängst, dein Leben immer bewusster und wahrhaftiger zu leben, dann wird der Zufall dein treuer Begleiter und Verbündeter sein. Du wirst ihn lächelnd erkennen und erwarten in dem Wissen, daß er immer für dich da ist.

 

Wie sind Deine Erfahrungen?

Ich freu mich auf Deine Kommentare!

 

Hab eine gute Zeit

Xo Gabi

Anders als gedacht und trotzdem wunderbar!

Anders als gedacht und trotzdem wunderbar!

Das Leben kommt ja oft ganz anders als man denkt – und so geht es auch mir gerade:)

Nachdem ich mich eigentlich Anfang des Jahres dazu entschlossen hatte, mich weiter aus der TV-Branche zurückzuziehen, finde ich mich nun neben Kabel Eins auch mit der Moderation der Nachrichten im Sat.1 Frühstücksfernsehen wieder. 🙂

Auch wenn es also nicht das ist, was ich eigentlich wollte, habe ich mich gefragt, wie kann ich diese (und generell jede) Erfahrung in meinem Leben zu einer machen, die mich glücklich macht?

Nach anfänglichem inneren Widerstand (3 Uhr Nachts aufstehen und auch die Inhalte der Sendung) habe ich jetzt eine Haltung dazu gefunden, die großen Spaß macht.

Ich treffe sehr nette Kollegen von früher wieder, arbeite in einem professionellen und superfreundlichen Team, und auch das nächtliche Aufstehen kriege ich hin – ich denke einfach nicht weiter darüber nach, wie müde ich bin.
Stattdessen genieße ich lieber die klare und erstaunlich würzige Berliner Nachtluft und liebe es, den Mond zu begrüßen.

Ganz wichtig war für mich auch, mir klar zu machen, daß ansonsten eben zur Zeit nichts weiter geht als diese Nachtschichten – und meine Kinder.

Alles darüber hinaus würde mich in die Überforderung schicken.
Gleichzeitig suche ich mir ganz bewußte Auszeiten (meistens zum Schlafen;) oder mache mir das Leben so leicht und angenehm wie möglich, in dem ich z. B. mit den Kids öfter essen gehe, statt auch noch zu kochen.

So wird also mein Sommer ganz anders als geplant. Aber das Leben schickt uns ja erstmal auch das Gegenteil von dem, was wir eigentlich haben wollen und das hat auch einen guten Grund. Nach diesem Gesetz der Gegensätze können wir nur so erfahren, was wir wirklich wollen.
Daher macht auch alles seinen eigenen Sinn.

Wie ist es mit Dir? Kennst Du das auch? Welche Situationen in Deinem Leben konntest Du schon für Dich umdrehen und ihnen eine neue Bedeutung geben, die Dir weitergeholfen hat? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Bis bald und hab´ eine wunderschöne Sommerzeit!

xxo

Der Tod und die Datenschutzverordnung

Der Tod und die Datenschutzverordnung

Was wäre, wenn wir keine Angst vor dem Tod haben müssten?
Was, wenn beim Sterben genau das Gegenteil von dem passiert, was wir befürchten?
Was, wenn wir dort wieder zu dem werden, was wir wahrhaftig sind?
Was, wenn uns dort Liebe ohne jegliche Bedingung erwartet?

Ich hatte das Vergnügen, am Sonntag diese wunderbare Frau zu treffen.

Man mag es ihr nicht ansehen, aber was sie erlebt hat, sprengt unsere Vorstellungen, von dem was möglich sein darf, und das ist gut so.

Anita Moorjani hatte vier Jahre lang Lymphdrüsenkrebs und hätte eigentlich im März 2011 sterben müssen. Als im Krankenhaus ihre Organe versagten, machte sie eine außergewöhnliche Nahtod Erfahrung, während der sie mit großer Klarheit verstand, wer sie wirklich ist und warum sie überhaupt Krebs bekommen hatte.

Als sie sich dafür entschied, in ihren Körper zurückzukehren, verschwanden die golfballgroßen Tumore innerhalb von 3 Wochen und der Krebs war für die Ärzte nicht mehr nachweisbar. Ihre Heilung ist dokumentiert.

Ich habe ihre Geschichte zufällig entdeckt. Was Anita erlebt hat und beschreibt, hat meine Haltung zum Thema Tod und Sterben völlig auf den Kopf gestellt. Ich hatte zwar auch vorher keine große Angst vor dem Tod, jetzt allerdings verspüre ich eher ein Gefühl der Vorfreude und Aufregung! Und das läßt mich mein Leben noch mehr als Geschenk wahrnehmen und genießen.

Anita hat zwei Bücher geschrieben und ist auf You Tube, Facebook oder Instagram leicht zu finden.

Die Botschaft ihrer Vorträge ist einfach und eindringlich und doch für viele von uns so schwer zu leben.

 

Lerne, Dich selbst zu lieben und finde Deine Leidenschaft für das Leben! Es ist letztlich dasselbe.

 

Ich weiß, dass viele den Tod für ein ernste Angelegenheit halten und mit Anitas Erfahrung an die Grenzen ihrer Toleranz stoßen.

Also, auch eine gute Gelegenheit für Dich, zu überprüfen, ob Du hier bei mir richtig bist!

 

Mit meinen emails zum Thema Radikal Ich Sein möchte ich Dich inspirieren, neue Perspektiven zu finden, gängige Meinungen zu hinterfragen um Dein eigenes Bewusstsein zu schärfen und zu stärken.

Darüber hinaus informiere ich Dich auch über meine aktuellen Angebote.

 

Nur zu diesem Zweck dienen meine Newsletter.

Zur Auswertung meiner Angebote und um mit Dir in Kontakt zu treten, speichere ich Deinen Namen und Deine email-Adresse. Diese Daten gebe ich niemals an Dritte weiter.

 

Falls Du damit nicht einverstanden bist, möchte ich Dich aufgrund der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung bitten, Dich von meinem Newsletter abzumelden.

 

Ansonsten gehe ich davon aus, dass Du weiterhin von mir hören möchtest.

Du kannst Dich natürlich jederzeit ganz einfach auch zu einem späteren Zeitpunkt von meinen emails abmelden und Deine Daten werden gelöscht.

 

Ich danke Dir!

 

Hab eine gute Zeit:)

Welche Botschaft steckt in Deinen Dingen?

Welche Botschaft steckt in Deinen Dingen?

Der vergangene Vollmond hat ja eine ganz spannende Phase eingeläutet, die ab Mitte März so richtig an Fahrt aufnimmt.

Uranus im Stier – da trifft eine Energie, bei der es um Vergeistigung geht, auf das Erdzeichen schlechthin – damit wird alles Materielle auf eine harte Probe gestellt. Häng Dich also nicht zu sehr an die Dinge und Formen, wie sie sich aktuell in Deinem Leben zeigen. Sie sind nur allzu vergänglich.

Und wenn Du es mit den Sternen nicht so hast, dann nenn’ es einfach Frühjahrsputz!!

Wie auch immer, jetzt ist eine sehr gute Zeit um Dir genau anzusehen, was in Deinem Leben wahren Wert hat, was Dir tatsächlich etwas bedeutet und einmal zu hinterfragen, warum?

Welche Dinge hast Du seit Jahren bei Dir, einfach nur so, weil sie halt da sind? Machen sie noch Sinn, so wie sie sind?

Passen sie eigentlich noch zu Dir?

Das merkst Du erst, wenn Du tatsächlich mal genauer hinschaust.

Wichtig ist dabei nur eines – dass Du das Ganze bewusst machst.

Und dann mit den Erkenntnissen, die Du dabei gewinnst, weiterarbeitest.

Du musst auch nicht alles auf einmal ausprobieren.

Es geht hier vor allem um die Schärfung Deiner Wahrnehmung und es reicht, dass Du einfach mal einen neuen Blick auf Deine alltäglichen Sachen wirfst.

Vielleicht schickt Dir das Leben ja auch das Passende vorbei – in dem Du etwas Materielles gehen lassen musst und Du durch die Umstände gezwungen bist, Stellung zu beziehen.

Und vergiss nicht, auch in solchen Veränderungen nach dem positiven Aspekt zu suchen, selbst wenn der nicht immer gleich auf der Hand liegt.

Bereit??

 

Setz Dich doch mal mitten in Deine Wohnung und sieh Dich um. Sind das die Dinge, mit denen Du Dich wohlfühlst?

Verliere Dich dabei nicht in Geschichten und Erinnerungen, versuche einfach ganz neutral zu sein.

Ist das, wie es gerade ist so, wie Du leben möchtest?

Vielleicht stellst Du fest, dass die Stühle am Esstisch eigentlich schon ganz schön abgeranzt sind. Ganz objektiv betrachtet. Auch wenn sie mal schön waren.

Aber sie sind halt praktisch und auf irgendwas muss man ja sitzen J

Vielleicht ist es Zeit für ein Upgrade?

 

Wie ist es mit den Bildern an der Wand?

Warum hängen sie dort? Sind sie gerahmt oder ungerahmt – ist das Absicht? Gefallen Dir Deine Bilder noch immer? Oder hast Du Dich weiterentwickelt und eigentlich hast Du Dich an ihnen sattgesehen.

Dann ist es eine gute Idee, die Augen nach neuer Inspiration offenzuhalten. Vielleicht gefällt Dir inzwischen ein Bild, das Du noch im Keller stehen hast.

Oder Du hängst etwas auf, was gar nicht dafür gedacht ist. Eine schöne Decke, ein schöner gemusterter Stoff, ein Kleidungsstück– ganz egal, lass Deiner Fantasie freien Lauf.

 

Ganz großes Frauenthema: Klamotten!

Eine großartige Zeit, um alles, was Du nicht trägst und was Dir nicht gefällt oder passt, wegzugeben oder ändern zu lassen. Wie das einfach und sogar mit Spaß geht, kannst Du hier in diesem Blogartikel sehen.

 

Reflektiert Deine Kleidung, wer Du bist?

 

 

Bücher.

Warum hast Du Bücher? Hand aufs Herz, wie oft guckst Du wirklich noch in manche Bücher rein.

Warum hängst Du an ihnen? Sind sie ein Statussymbol für Dich? Sehen sie einfach schick aus in der Bücherwand?

Ist es Dir wichtig, was andere von Dir denken? Möchtest Du belesen und gebildet erscheinen?

Bei mir war das lange so – ich hatte Unmengen davon und ich habe mich inzwischen von fast all meinen Büchern getrennt.

Jetzt habe ich noch ungefähr dreißig Stück und jedes einzelne davon bereitet mit Freude.

Ich nehme es gerne in die Hand und fühle mich inspiriert.

 

Platten / CDs / DVDs Videokassetten??

Mal ehrlich – wie oft legst Du eine Platte oder CD auf?

Es ist nichts falsch daran – wenn Du ein Fan davon bist und es Dich glücklich macht – behalte Deine Platten unbedingt!!

Aber ist es nicht faszinierend, wie schnell sich die Umstände verändern? Keiner dieser Bild- und Tonträger ist heute mehr wirklich nötig. Ich habe meine Sammlung gerade ganz drastisch reduziert und nur noch ein paar Exemplare für meine Kinder behalten.

 

Dekorationsartikel

 

Wir werden heutzutage zugeschmissen mit Dekoartikeln.

Ostern, Weihnachten, Muttertag, irgendwas ist immer, und passend dazu wird uns die richtige Tischdekoration oder ähnliches verkauft.

Auch hier ist es eine gute Gelegenheit mal innezuhalten und sich das Gedöns mal genauer anzuschauen.

Ist es das, womit Du Dich umgeben willst?

Wenn Du spürst, ja, dann auf jeden Fall behalten!

Wenn nein, dann ab in den Mülleimer.

Nimm es als Übung, denn das Gute ist, beim nächsten Einkauf wirst Du bewusster sein und nicht einfach wieder so was mitnehmen, nur aus einer diffusen Stimmung heraus.

 

Upgrade

 

Ich möchte Dich auch dazu ermuntern, mal zu schauen, wo in Deinem Umfeld Du sozusagen von Economy Class auf First Class umsteigen kannst.

Das ist eine ganz persönliche Sache, die nur Du selbst einschätzen kannst.

Zum Beispiel bedeutet für den einen ein großes Auto zu fahren absolute First Class.

Für den anderen ist es First Class, ein kleines Auto zu haben, mit dem man überall in der Stadt einen Parkplatz bekommen kann.

Auch hier gibt es kein richtig oder falsch – aber es ist wichtig herauszufinden, was für DICH First Class ist.

Kleiner Tipp: Die Küche und das Bad sind ganz wunderbare Spielorte zum upgraden 😉

 

 

Kaputt versus heile

Ich persönlich habe hier schon alles ausprobiert. Ich hatte eine Phase, in der ich sofort alles weggeschmissen habe, was kaputtgegangen ist. Geschirr, Lampen, etc. Ich wollte einfach nicht mehr an den Verlust erinnert werden.

Inzwischen bin ich hier nicht mehr so radikal. Ich schaue mir das kaputte Teil genau an und spüre, ob es ok für mich ist, wenn die Figur geklebt ist, oder der Henkel an der Tasse fehlt. Und dann entscheide ich, ob ich es weiter in meinem Alltag haben möchte oder nicht. Das hat auch viel mit der vorherigen Frage nach dem Ugrade zu tun.

 

 

Nutze Deine Erkenntnisse und arbeite mit Dir!

 

Und zuletzt, wenn Du etwas gefunden hast, dass Du verändern oder gehen lassen möchtest, dann schau Dir die Gefühle an, die es in Dir freisetzt.

 

Schlechtes Gewissen a la „Das tut man nicht“ oder „das kann ich nicht machen, weil Erbstück/ Geschenk/……..“?

Schuldgefühl?

Pflichtbewusstsein?

Undankbarkeit?

Befreiung?

Egal was es ist, schreib es Dir auf, vielleicht erkennst Du ein Muster!

 

Wenn Du Dein Leben wirklich zum Besseren verändern möchtest, dann ist das Aufschreiben das Nummer 1 Werkzeug um Deinen  Gedanken auf die Spur zu kommen.

Denn nur so holst Du die verborgenen, zugrundeliegenden Glaubenssätze hoch. Und nur was wir sehen können, können wir auch verändern. Es lohnt sich wirklich, hier ein wenig tiefer zu graben. Und selbst wenn zunächst Zweifel und Verwirrung in Dir hochkommen, das ist völlig in Ordnung, letztendlich wird es Dich zu mehr Klarheit und Freiheit bringen.

 

Und zuletzt: Was war für Dich hier Dein größtes Aha-erlebnis? Vielleicht hast Du schon längst ganz viel losgelassen und fühlst Dich wie befreit?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar, denn vergiß´ nicht, wir sind auf unserem Weg nicht allein und Du machst auch immer anderen Mut!

 

Danke und hab eine gute Zeit!

Gabi

Worauf Du hören solltest, bevor es weh tut!

Worauf Du hören solltest, bevor es weh tut!

Es ist schon faszinierend, wie einfach die Dinge immer wieder sind, wenn man nur genügend Abstand dazu findet, um sie klar genug betrachten zu können.

 

Vor kurzem habe ich mir einen kleinen Spieß in den Finger gejagt, wirklich nur miniklein. Ich hab es nicht weiter beachtet.

Nun ja – ein paar Tage später fängt das Ganze an zu puckern und weh zu tun 😉

Ich habe mir jetzt die Zeit genommen, nochmal ordentlich Jod draufzutun und vor allem ein schützendes Pflaster.

 

Und dabei fing ich an, darüber nachzudenken, wie diese Erfahrung stellvertretend für so vieles im Leben ist.

Dieser April steht ja unter dem Motto: Aufmerksamkeit, Geduld und Balance. Alles Themen, die uns ganz schön herausfordern.

Da hilft es genau darauf zu achten, was wir sagen, wie wir reagieren und was wir denken.

Glücklicherweise läßt sich das wie ein Muskel trainieren. Nach vielen Jahren Übung bin ich heute auf eine sehr intensive Weise mit mir selbst in Kontakt, wie ich das früher nicht für möglich gehalten hätte.

Ich spüre immer wieder in mich hinein, wie sich das gerade anfühlt. Das geht blitzschnell und oft kann ich es gar nicht mal genau in Worten ausdrücken.

Aber ich kann spüren, ob mein innerer Daumen hoch oder runter geht.

Und das reicht schon, um wieder wach und aufmerksam zu werden und entsprechend auf die Situation, in der ich mich gerade befinde, zu reagieren – mich zum Beispiel aus einer merkwürdigen Unterhaltung zu entfernen.

 

Ich begegne z. B. gerade Menschen wieder, die ich viele Jahre nicht gesehen habe. Und ich scherze und lache mit ihnen und es fühlt sich auch ähnlich an wie früher, und dann – bei manchen Begegnungen spüre ich, da stimmt was nicht.

Das läuft alles sehr subtil ab.

Es ist das, was die Menschen sagen, oder was unausgesprochen rüberkommt – auf jeden Fall tut es mir nicht gut.

Es ist nicht leicht zu beschreiben: manchmal spüre ich, dass es bei dem Wiederaufnehmen des Kontakts nur um sie selbst geht.

Oder ich spüre eine Erwartung an mich. Oder ein Vorurteil.

 

Das ist alles nicht weiter schlimm und früher hätte ich es einfach irgendwie ausgeblendet und mich nicht weiter damit beschäftigt.

Ich mag diese Menschen auch weiterhin und habe ganz sicher nichts gegen sie, aber ich nehme heute mein Gefühl ernst und gehe jetzt solchen Kontakten ganz bewusst aus dem Weg.

 

Denn es ist wie mit meiner kleinen Verletzung am Finger – wenn ich die Warnsignale übergehe oder ignoriere, dann wird es nur stärker  und unangenehmer – bis es sich entzündet! Und dann nimmt die Verletzung plötzlich ganz viel Raum ein und wird zu einer echten Beeinträchtigung meines Wohlbefindens.

 

Übertragen auf das Zwischenmenschliche würde das heißen, ich finde mich möglicherweise in Verpflichtungen wieder, die ich gar nicht will, oder ich fühle mich zu Zusagen genötigt, die ich nicht einhalten möchte. Und auf einmal ärgert man sich die ganze Zeit und vermiest sich den ganzen Tag. Und daher ist es eben wichtig, sofort auf die innere Stimme zu hören und auch danach zu handeln, bevor es richtig schwierig wird, zu sagen, was man nicht / will.

 

Und ganz sicher: mit ein wenig Übung wird es wirklich leicht, sich aus solchen Situationen zu entfernen.

 

Und wie ist es mit Dir??

Merkst Du, wenn Dein innerer Daumen oben oder unten ist? Und vor allem – hörst Du darauf?

Oder blendest Du dieses leise Gefühl einfach aus? Und was passiert dann? Findest Du Dich auch manchmal in verzwickten und schwierigen Situationen wieder, aus denen Du nicht rauskommst und Du dann womöglich etwas nur tust, weil es von Dir erwartet wird?

 

Ich freu mich auf Deinen Kommentar – und hab bitte keine falsche Scheu, denn Deine Erfahrung hilft immer auch anderen weiter!

Alles Liebe und eine schöne Woche!

Gabi