Der Tod und die Datenschutzverordnung

Der Tod und die Datenschutzverordnung

Was wäre, wenn wir keine Angst vor dem Tod haben müssten?
Was, wenn beim Sterben genau das Gegenteil von dem passiert, was wir befürchten?
Was, wenn wir dort wieder zu dem werden, was wir wahrhaftig sind?
Was, wenn uns dort Liebe ohne jegliche Bedingung erwartet?

Ich hatte das Vergnügen, am Sonntag diese wunderbare Frau zu treffen.

Man mag es ihr nicht ansehen, aber was sie erlebt hat, sprengt unsere Vorstellungen, von dem was möglich sein darf, und das ist gut so.

Anita Moorjani hatte vier Jahre lang Lymphdrüsenkrebs und hätte eigentlich im März 2011 sterben müssen. Als im Krankenhaus ihre Organe versagten, machte sie eine außergewöhnliche Nahtod Erfahrung, während der sie mit großer Klarheit verstand, wer sie wirklich ist und warum sie überhaupt Krebs bekommen hatte.

Als sie sich dafür entschied, in ihren Körper zurückzukehren, verschwanden die golfballgroßen Tumore innerhalb von 3 Wochen und der Krebs war für die Ärzte nicht mehr nachweisbar. Ihre Heilung ist dokumentiert.

Ich habe ihre Geschichte zufällig entdeckt. Was Anita erlebt hat und beschreibt, hat meine Haltung zum Thema Tod und Sterben völlig auf den Kopf gestellt. Ich hatte zwar auch vorher keine große Angst vor dem Tod, jetzt allerdings verspüre ich eher ein Gefühl der Vorfreude und Aufregung! Und das läßt mich mein Leben noch mehr als Geschenk wahrnehmen und genießen.

Anita hat zwei Bücher geschrieben und ist auf You Tube, Facebook oder Instagram leicht zu finden.

Die Botschaft ihrer Vorträge ist einfach und eindringlich und doch für viele von uns so schwer zu leben.

 

Lerne, Dich selbst zu lieben und finde Deine Leidenschaft für das Leben! Es ist letztlich dasselbe.

 

Ich weiß, dass viele den Tod für ein ernste Angelegenheit halten und mit Anitas Erfahrung an die Grenzen ihrer Toleranz stoßen.

Also, auch eine gute Gelegenheit für Dich, zu überprüfen, ob Du hier bei mir richtig bist!

 

Mit meinen emails zum Thema Radikal Ich Sein möchte ich Dich inspirieren, neue Perspektiven zu finden, gängige Meinungen zu hinterfragen um Dein eigenes Bewusstsein zu schärfen und zu stärken.

Darüber hinaus informiere ich Dich auch über meine aktuellen Angebote.

 

Nur zu diesem Zweck dienen meine Newsletter.

Zur Auswertung meiner Angebote und um mit Dir in Kontakt zu treten, speichere ich Deinen Namen und Deine email-Adresse. Diese Daten gebe ich niemals an Dritte weiter.

 

Falls Du damit nicht einverstanden bist, möchte ich Dich aufgrund der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung bitten, Dich von meinem Newsletter abzumelden.

 

Ansonsten gehe ich davon aus, dass Du weiterhin von mir hören möchtest.

Du kannst Dich natürlich jederzeit ganz einfach auch zu einem späteren Zeitpunkt von meinen emails abmelden und Deine Daten werden gelöscht.

 

Ich danke Dir!

 

Hab eine gute Zeit:)

Welche Botschaft steckt in Deinen Dingen?

Welche Botschaft steckt in Deinen Dingen?

Der vergangene Vollmond hat ja eine ganz spannende Phase eingeläutet, die ab Mitte März so richtig an Fahrt aufnimmt.

Uranus im Stier – da trifft eine Energie, bei der es um Vergeistigung geht, auf das Erdzeichen schlechthin – damit wird alles Materielle auf eine harte Probe gestellt. Häng Dich also nicht zu sehr an die Dinge und Formen, wie sie sich aktuell in Deinem Leben zeigen. Sie sind nur allzu vergänglich.

Und wenn Du es mit den Sternen nicht so hast, dann nenn’ es einfach Frühjahrsputz!!

Wie auch immer, jetzt ist eine sehr gute Zeit um Dir genau anzusehen, was in Deinem Leben wahren Wert hat, was Dir tatsächlich etwas bedeutet und einmal zu hinterfragen, warum?

Welche Dinge hast Du seit Jahren bei Dir, einfach nur so, weil sie halt da sind? Machen sie noch Sinn, so wie sie sind?

Passen sie eigentlich noch zu Dir?

Das merkst Du erst, wenn Du tatsächlich mal genauer hinschaust.

Wichtig ist dabei nur eines – dass Du das Ganze bewusst machst.

Und dann mit den Erkenntnissen, die Du dabei gewinnst, weiterarbeitest.

Du musst auch nicht alles auf einmal ausprobieren.

Es geht hier vor allem um die Schärfung Deiner Wahrnehmung und es reicht, dass Du einfach mal einen neuen Blick auf Deine alltäglichen Sachen wirfst.

Vielleicht schickt Dir das Leben ja auch das Passende vorbei – in dem Du etwas Materielles gehen lassen musst und Du durch die Umstände gezwungen bist, Stellung zu beziehen.

Und vergiss nicht, auch in solchen Veränderungen nach dem positiven Aspekt zu suchen, selbst wenn der nicht immer gleich auf der Hand liegt.

Bereit??

 

Setz Dich doch mal mitten in Deine Wohnung und sieh Dich um. Sind das die Dinge, mit denen Du Dich wohlfühlst?

Verliere Dich dabei nicht in Geschichten und Erinnerungen, versuche einfach ganz neutral zu sein.

Ist das, wie es gerade ist so, wie Du leben möchtest?

Vielleicht stellst Du fest, dass die Stühle am Esstisch eigentlich schon ganz schön abgeranzt sind. Ganz objektiv betrachtet. Auch wenn sie mal schön waren.

Aber sie sind halt praktisch und auf irgendwas muss man ja sitzen J

Vielleicht ist es Zeit für ein Upgrade?

 

Wie ist es mit den Bildern an der Wand?

Warum hängen sie dort? Sind sie gerahmt oder ungerahmt – ist das Absicht? Gefallen Dir Deine Bilder noch immer? Oder hast Du Dich weiterentwickelt und eigentlich hast Du Dich an ihnen sattgesehen.

Dann ist es eine gute Idee, die Augen nach neuer Inspiration offenzuhalten. Vielleicht gefällt Dir inzwischen ein Bild, das Du noch im Keller stehen hast.

Oder Du hängst etwas auf, was gar nicht dafür gedacht ist. Eine schöne Decke, ein schöner gemusterter Stoff, ein Kleidungsstück– ganz egal, lass Deiner Fantasie freien Lauf.

 

Ganz großes Frauenthema: Klamotten!

Eine großartige Zeit, um alles, was Du nicht trägst und was Dir nicht gefällt oder passt, wegzugeben oder ändern zu lassen. Wie das einfach und sogar mit Spaß geht, kannst Du hier in diesem Blogartikel sehen.

 

Reflektiert Deine Kleidung, wer Du bist?

 

 

Bücher.

Warum hast Du Bücher? Hand aufs Herz, wie oft guckst Du wirklich noch in manche Bücher rein.

Warum hängst Du an ihnen? Sind sie ein Statussymbol für Dich? Sehen sie einfach schick aus in der Bücherwand?

Ist es Dir wichtig, was andere von Dir denken? Möchtest Du belesen und gebildet erscheinen?

Bei mir war das lange so – ich hatte Unmengen davon und ich habe mich inzwischen von fast all meinen Büchern getrennt.

Jetzt habe ich noch ungefähr dreißig Stück und jedes einzelne davon bereitet mit Freude.

Ich nehme es gerne in die Hand und fühle mich inspiriert.

 

Platten / CDs / DVDs Videokassetten??

Mal ehrlich – wie oft legst Du eine Platte oder CD auf?

Es ist nichts falsch daran – wenn Du ein Fan davon bist und es Dich glücklich macht – behalte Deine Platten unbedingt!!

Aber ist es nicht faszinierend, wie schnell sich die Umstände verändern? Keiner dieser Bild- und Tonträger ist heute mehr wirklich nötig. Ich habe meine Sammlung gerade ganz drastisch reduziert und nur noch ein paar Exemplare für meine Kinder behalten.

 

Dekorationsartikel

 

Wir werden heutzutage zugeschmissen mit Dekoartikeln.

Ostern, Weihnachten, Muttertag, irgendwas ist immer, und passend dazu wird uns die richtige Tischdekoration oder ähnliches verkauft.

Auch hier ist es eine gute Gelegenheit mal innezuhalten und sich das Gedöns mal genauer anzuschauen.

Ist es das, womit Du Dich umgeben willst?

Wenn Du spürst, ja, dann auf jeden Fall behalten!

Wenn nein, dann ab in den Mülleimer.

Nimm es als Übung, denn das Gute ist, beim nächsten Einkauf wirst Du bewusster sein und nicht einfach wieder so was mitnehmen, nur aus einer diffusen Stimmung heraus.

 

Upgrade

 

Ich möchte Dich auch dazu ermuntern, mal zu schauen, wo in Deinem Umfeld Du sozusagen von Economy Class auf First Class umsteigen kannst.

Das ist eine ganz persönliche Sache, die nur Du selbst einschätzen kannst.

Zum Beispiel bedeutet für den einen ein großes Auto zu fahren absolute First Class.

Für den anderen ist es First Class, ein kleines Auto zu haben, mit dem man überall in der Stadt einen Parkplatz bekommen kann.

Auch hier gibt es kein richtig oder falsch – aber es ist wichtig herauszufinden, was für DICH First Class ist.

Kleiner Tipp: Die Küche und das Bad sind ganz wunderbare Spielorte zum upgraden 😉

 

 

Kaputt versus heile

Ich persönlich habe hier schon alles ausprobiert. Ich hatte eine Phase, in der ich sofort alles weggeschmissen habe, was kaputtgegangen ist. Geschirr, Lampen, etc. Ich wollte einfach nicht mehr an den Verlust erinnert werden.

Inzwischen bin ich hier nicht mehr so radikal. Ich schaue mir das kaputte Teil genau an und spüre, ob es ok für mich ist, wenn die Figur geklebt ist, oder der Henkel an der Tasse fehlt. Und dann entscheide ich, ob ich es weiter in meinem Alltag haben möchte oder nicht. Das hat auch viel mit der vorherigen Frage nach dem Ugrade zu tun.

 

 

Nutze Deine Erkenntnisse und arbeite mit Dir!

 

Und zuletzt, wenn Du etwas gefunden hast, dass Du verändern oder gehen lassen möchtest, dann schau Dir die Gefühle an, die es in Dir freisetzt.

 

Schlechtes Gewissen a la „Das tut man nicht“ oder „das kann ich nicht machen, weil Erbstück/ Geschenk/……..“?

Schuldgefühl?

Pflichtbewusstsein?

Undankbarkeit?

Befreiung?

Egal was es ist, schreib es Dir auf, vielleicht erkennst Du ein Muster!

 

Wenn Du Dein Leben wirklich zum Besseren verändern möchtest, dann ist das Aufschreiben das Nummer 1 Werkzeug um Deinen  Gedanken auf die Spur zu kommen.

Denn nur so holst Du die verborgenen, zugrundeliegenden Glaubenssätze hoch. Und nur was wir sehen können, können wir auch verändern. Es lohnt sich wirklich, hier ein wenig tiefer zu graben. Und selbst wenn zunächst Zweifel und Verwirrung in Dir hochkommen, das ist völlig in Ordnung, letztendlich wird es Dich zu mehr Klarheit und Freiheit bringen.

 

Und zuletzt: Was war für Dich hier Dein größtes Aha-erlebnis? Vielleicht hast Du schon längst ganz viel losgelassen und fühlst Dich wie befreit?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar, denn vergiß´ nicht, wir sind auf unserem Weg nicht allein und Du machst auch immer anderen Mut!

 

Danke und hab eine gute Zeit!

Gabi

Worauf Du hören solltest, bevor es weh tut!

Worauf Du hören solltest, bevor es weh tut!

Es ist schon faszinierend, wie einfach die Dinge immer wieder sind, wenn man nur genügend Abstand dazu findet, um sie klar genug betrachten zu können.

 

Vor kurzem habe ich mir einen kleinen Spieß in den Finger gejagt, wirklich nur miniklein. Ich hab es nicht weiter beachtet.

Nun ja – ein paar Tage später fängt das Ganze an zu puckern und weh zu tun 😉

Ich habe mir jetzt die Zeit genommen, nochmal ordentlich Jod draufzutun und vor allem ein schützendes Pflaster.

 

Und dabei fing ich an, darüber nachzudenken, wie diese Erfahrung stellvertretend für so vieles im Leben ist.

Dieser April steht ja unter dem Motto: Aufmerksamkeit, Geduld und Balance. Alles Themen, die uns ganz schön herausfordern.

Da hilft es genau darauf zu achten, was wir sagen, wie wir reagieren und was wir denken.

Glücklicherweise läßt sich das wie ein Muskel trainieren. Nach vielen Jahren Übung bin ich heute auf eine sehr intensive Weise mit mir selbst in Kontakt, wie ich das früher nicht für möglich gehalten hätte.

Ich spüre immer wieder in mich hinein, wie sich das gerade anfühlt. Das geht blitzschnell und oft kann ich es gar nicht mal genau in Worten ausdrücken.

Aber ich kann spüren, ob mein innerer Daumen hoch oder runter geht.

Und das reicht schon, um wieder wach und aufmerksam zu werden und entsprechend auf die Situation, in der ich mich gerade befinde, zu reagieren – mich zum Beispiel aus einer merkwürdigen Unterhaltung zu entfernen.

 

Ich begegne z. B. gerade Menschen wieder, die ich viele Jahre nicht gesehen habe. Und ich scherze und lache mit ihnen und es fühlt sich auch ähnlich an wie früher, und dann – bei manchen Begegnungen spüre ich, da stimmt was nicht.

Das läuft alles sehr subtil ab.

Es ist das, was die Menschen sagen, oder was unausgesprochen rüberkommt – auf jeden Fall tut es mir nicht gut.

Es ist nicht leicht zu beschreiben: manchmal spüre ich, dass es bei dem Wiederaufnehmen des Kontakts nur um sie selbst geht.

Oder ich spüre eine Erwartung an mich. Oder ein Vorurteil.

 

Das ist alles nicht weiter schlimm und früher hätte ich es einfach irgendwie ausgeblendet und mich nicht weiter damit beschäftigt.

Ich mag diese Menschen auch weiterhin und habe ganz sicher nichts gegen sie, aber ich nehme heute mein Gefühl ernst und gehe jetzt solchen Kontakten ganz bewusst aus dem Weg.

 

Denn es ist wie mit meiner kleinen Verletzung am Finger – wenn ich die Warnsignale übergehe oder ignoriere, dann wird es nur stärker  und unangenehmer – bis es sich entzündet! Und dann nimmt die Verletzung plötzlich ganz viel Raum ein und wird zu einer echten Beeinträchtigung meines Wohlbefindens.

 

Übertragen auf das Zwischenmenschliche würde das heißen, ich finde mich möglicherweise in Verpflichtungen wieder, die ich gar nicht will, oder ich fühle mich zu Zusagen genötigt, die ich nicht einhalten möchte. Und auf einmal ärgert man sich die ganze Zeit und vermiest sich den ganzen Tag. Und daher ist es eben wichtig, sofort auf die innere Stimme zu hören und auch danach zu handeln, bevor es richtig schwierig wird, zu sagen, was man nicht / will.

 

Und ganz sicher: mit ein wenig Übung wird es wirklich leicht, sich aus solchen Situationen zu entfernen.

 

Und wie ist es mit Dir??

Merkst Du, wenn Dein innerer Daumen oben oder unten ist? Und vor allem – hörst Du darauf?

Oder blendest Du dieses leise Gefühl einfach aus? Und was passiert dann? Findest Du Dich auch manchmal in verzwickten und schwierigen Situationen wieder, aus denen Du nicht rauskommst und Du dann womöglich etwas nur tust, weil es von Dir erwartet wird?

 

Ich freu mich auf Deinen Kommentar – und hab bitte keine falsche Scheu, denn Deine Erfahrung hilft immer auch anderen weiter!

Alles Liebe und eine schöne Woche!

Gabi

Keine Ahnung? Gut so!

Keine Ahnung? Gut so!

Ist das Leben nicht großartig?
Nicht zu wissen, was passiert und damit einverstanden sein?

Ich bin gespannt, ob Du mir folgen kannst, aber ich meine es ganz ernsthaft, denn so geht es mir zur Zeit:

Ich weiß gerade eigentlich gar nichts.

 

Und so habe ich auch länger überlegt, worüber ich dieses Mal schreiben kann.

Es gibt zwar viele Themen und Ideen, die ich gesammelt habe, aber sie fühlen sich im Moment nicht richtig an. Und daher bin ich ehrlich und sage:

Ich habe zur Zeit keine Ahnung.
Deswegen schreibe ich jetzt einfach genau über diesen Zustand, weil ich immerhin doch eines weiß, nämlich dass alles wirkt, und so machen vielleicht auch diese Zeilen für Dich ihren Sinn.

 

Übrigens – kein Grund, zur Sorge – 😉 ich habe ja Kinder und durch jahrelanges Üben funktioniert mein Leben natürlich im Automatikmodus ganz gut – ich versorge die Familie, den Haushalt und gehe auch hin und wieder noch meiner Arbeit als Moderatorin nach. Aber das sind die Rollen, die ich erfülle als Mutter und Hausfrau und so weiter.

 

Ich spreche von meinem persönlichen Weg, den ich gehe. Der all diesen Rollen zugrunde liegt.

Alles, was ich bisher im Leben und vor allem in den vergangenen Jahren gelernt habe, spiegelt sich in dem wider, was ich heute mache. RADIKAL ICH SEIN – die Seminare und die Einzeltermine, alles ist richtig und genau das, was ich machen will.

Und zugleich merke ich, dass sich in den vergangenen Monaten in meinem Kopf Vorstellungen angesammelt haben, darüber, wie meine Zukunft aussieht, oder wie es nun weitergehen soll und könnte.

Und jetzt ist es an der Zeit, auch diese Vorstellungen gehen zu lassen.

 

Es ist, als ob die Idee, im Moment zu leben und wirklich präsent zu sein, von einer kleinen Übung der Achtsamkeit plötzlich riesengroß wird und auf mein ganzes Leben übergreift.

 

Dieser Zustand in dem ich mich befinde, lässt sich vielleicht am besten als eine Art Wartehalle beschreiben.

 

Ich bin abfahrtbereit, meine Koffer sind gepackt, es ist an alles gedacht, Verpflegung, etwas zum Spielen für die Kinder, alle waren auch noch mal auf dem Klo.

 

Und jetzt – warte ich auf den richtigen Zug. Ich kenne weder seine Abfahrtzeit, noch das Ziel der Reise.

Aber ich weiß, wenn ich ihn sehe, werde ich erkennen, dass es mein Zug ist und mit Freude einsteigen.

 

 

Ich weiß auch, dass ich nichts tun kann, damit dieser Zug schneller kommt. Und mein Körper hat noch diese alte Gewohnheit der Ungeduld, als ob ich doch etwas tun müsste, damit ich schon eher auf diesen Zug aufspringen kann.

Aber ich erkenne, dass es eben nur eine alte Gewohnheit ist, die noch in meinem Körper wohnt.
Ich kann einfach nichts weiter tun, als bereit sein.

 

Es fühlt sich gut an.
Nochmal ein ganz großes Loslassen – aber eines in Vertrauen und Freude.

 

Und mehr gibt es auch nicht über mich zu sagen gerade. 😉

 

NACHTRAG!!!

Der Zug ist heute vormittag ganz unerwartet angekommen und er heißt INTUITION!

 

Ich steige ein und bin gespannt, wohin er mich bringen wird.

 

Und falls Du jetzt nur noch Bahnhof verstehst, hoffe ich, Du bleibst mir trotzdem treu und begleitest mich weiter auf meiner Reise!

 

Ist das Leben nicht großartig?

Ich wünsch´ Dir eine wunderbare Zeit!

 

XXO

Die größte Illusion die Dich davon abhält, dauerhaft glücklich zu sein

Die größte Illusion die Dich davon abhält, dauerhaft glücklich zu sein

Ok. Heute hab ich eine Herausforderung für Dich:

Mal vorausgesetzt, das Du ein glückliches und erfülltes Leben leben willst. Schon oder?? 🙂

 

Kannst Du Dir vorstellen, dass es etwas in Dir gibt, das gar nicht frei und glücklich sein will?

Es ist wirklich sehr tricky, und es tarnt sich sehr, sehr gut.

Möglicherweise sagst Du, so ein Quatsch, natürlich würde ich gerne frei von Ängsten, Sorgen und Nöten sein, wer wäre das nicht gern?

Vielleicht kennst Du jemanden, bei dem Du schon mal das folgende beobachtet hast. Jemand, der immer wieder davon anfängt, wie unfair das Leben ist und wie schwer alles ist und der einfach nicht müde wird, das immer wieder und wieder zu wiederholen. Manchmal halten sich Menschen sogar über Jahre hinweg in dieser Wahrnehmung auf!

Glaub mir, diese Energie ist nicht zu unterschätzen.

Sie ist sehr machtvoll und sie tut alles, um Dich weiter in diesem Zustand der Frustration und der Unzufriedenheit zu halten.

Ich weiß sehr wohl, wovon ich spreche, denn ich kenne sie sehr gut!

 

Und eines ist sicher, sie ist in jedem von uns aktiv, mal mehr, mal weniger ausgeprägt.

Da diese Energie schlau ist, hat sie viele Strategien entwickelt, um tief in uns im Verborgenen zu wirken.

Hin und wieder aber poppt sie auf und dann können wir sie erkennen als Negativität, als Selbstsabotage, als Mangelgefühl oder als das Gefühl von „es nicht wert sein“.

Aber es gibt auch zahlreiche andere Verkleidungen, in denen sie daherkommt.

Ihre beliebteste und erfolgreichste Strategie ist verknüpft mit unserer Idee von Zeit.

Denn um zu existieren nährt sie sich aus Erinnerungen von Vergangenem und aus Erwartungen des Zukünftigen.

Solange es also in Deinem Kopf die Vorstellung von Zeit als reale Einheit und relevante Variable gibt, ist diese Energie sicher.

In dem Moment aber, wo Du in den aktuellen Moment eintauchst, mit all Deiner Präsenz, löst sich diese Energie auf.

Wenn Dir das jetzt also zu abgehoben wird, kann ich Dich verstehen. 🙂

Aber vielleicht versuchst Du mir trotzdem mal zu folgen.

Du kennst mit Sicherheit solche oder ähnliche Sätze: Wenn ich dieses oder jenes erreicht oder gemacht habe oder das und das passiert, dann werde ich glücklich, zufrieden, angekommen sein.

Ein anderes Beispiel: Ich habe jetzt keine Zeit dafür, innezuhalten und präsent zu sein, denn ich habe total viel oder auch viel Wichtigeres zu tun.

Genau diese Vorstellung eben, etwas tun oder erreichen zu müssen, um dauerhaftes Glück zu erleben ist die größte Illusion unserer Zeit.

Denn mit diesen Gedanken führt uns diese Energie genau weg von dem, wo wir ja eigentlich hinwollen. Wenn Du Dich also auf diesen gedanklichen Kuhhandel einlässt, wirst Du nie das Gefühl des Ankommens erfahren.

In Wahrheit ist es also genau andersherum. Je schneller Du dieses Spielchen durchschaust und diese Illusion aufgibst, desto schneller wirst Du tatsächlich Dein Glück bzw. innere Zufriedenheit finden.

 

Kein Grund, ent-Täuscht zu sein, denn hier nun kommt die wirklich gute Nachricht:

Du bist nämlich längst da! Du bist schon längst angekommen.

Um genau zu sein, Du warst es immer und wirst es immer sein.

Die Freude ist sozusagen Deine Werkseinstellung, also der Grundzustand Deines Seins.

Und zwar bedingungslos aus sich selbst heraus.

Bestimmt hast Du das auch schon erlebt, dieses unerklärliches Glücksgefühl in Dir, das Dich ohne Grund einfach so überwältigt.

Es nennt sich auch Lebensfreude.

Das ist es, was ich meine. 

 

Und es ist durchaus möglich einen Zustand zu erreichen, in dem Du dauerhaft mit dieser Lebensfreude in Kontakt bist.

Ja, klar, das heißt natürlich nicht, dass sich alle Probleme oder Herausforderungen in Luft auflösen. Aber sie haben dann eben nicht mehr die Macht, an diesem Grundzustand zu rütteln, oder dieses Glück zu verringern.

Also, fall nicht auf diese Idee herein, dass Du mit nur genügend Zeit irgendeinen Zustand erreichen wirst, der Dich dauerhaft in Deine Lebensfreude bringen wird.

Ein erster Schritt aus dieser Illusion herauszukommen ist, sich darauf zu konzentrieren, was JETZT bereits alles großartig ist in Deinem Leben.

Und ich bin sicher, davon hast Du eine ganze Menge!

Viel Freude dabei 🙂

xxo