Die wahre Transformation kommt von innen

Die wahre Transformation kommt von innen

Transformation – das heißt für jeden etwas anderes.

Und für jeden stellt sich das Bedürfnis danach anders dar. Aber die wahre Transformation kann nur im Inneren stattfinden

Manche nennen es bei sich Ankommen, den Sinn finden. Den Halt wiederfinden. In den leeren Raum gehen. Alles auf Null setzen. Nicht mehr das Gefühl haben, alles durch eine Milchglasscheibe zu sehen. Endlich wieder teilhaben am Leben. Sich angenommen fühlen.

Ich selbst hatte immer das Gefühl, eigentlich ein glücklicher, positiver Mensch zu sein. Aber ich stand mir ganz oft selbst im Weg. War wütend auf mich, auf das Leben, war am Hadern mit den Umständen, schlecht drauf und sauer. Und diese Blockaden habe ich hinter mir gelassen.

Jetzt bin ich genau da in meinem vollen Potential und mir aller meiner Möglichkeiten bewusst.

Und das hat eine Kraft, die nicht zerstörbar ist. Weil sie von innen kommt. Weil sie durch mich durch geht, wie sie durch jeden und alles hindurchfließt. Wie man diese Kraft nennt, ist egal. Für mich ist es das reine Leben, pure Energie oder auch die Essenz oder das reine Potenzial.

Sie gehört mir nicht. Aber sie ist das, woraus alles entstanden ist und entsteht. Sie ist in mir und Dir lebendig und das, was alles miteinander verbindet. Sich dieser Kraft bewusst zu sein gibt Sicherheit, ein tieferes Wissen fernab von allem Erlernten und ein Gefühl von Verbundenheit.

Sie gibt die Gewissheit, daß alles richtig ist, egal was passiert. Ein Urvertrauen. Das ist die Transformation, von der ich rede. Die Dich umhaut in ihrer Dimension.

Die alles sprengt, wovon man gemeinhin so redet und wovon man bisher abhängig war – Befindlichkeiten, Bewertungen, Beurteilungen anderer und von sich selbst.

Zu guter Letzt ist es einfach die pure Lebensfreude. Zu wissen, dass alles möglich ist.

Der Weg dorthin?

Ich war bereit das Fürchten zu lernen. Und das habe ich auch. ich habe mich bewusst meinen Ängsten gestellt, ihnen in die Augen gesehen, den Schmerz ausgehalten und bin da geblieben. Und das war hart.

Und diesen Weg zu gehen kann einem keiner abnehmen. Aber es hilft sehr, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der diesen Weg bereits gegangen ist und der einem da durch hilft, wenn man denkt, es geht nicht mehr. Auch ich hatte zum Glück so jemanden.

Schmerz – ohne ihn geht es nicht.

Loslassen. Aufhören zu wollen. Einfach mal die Klappe halten. Bisher gelebte Glaubenssätze ins Gegenteil verkehren, Paradoxe akzeptieren. Einverstanden damit zu sein, nichts zu wissen.

Eine Wahrheit wiederfinden, die tief in uns allen liegt, die wir nur vergessen haben. Wir alle haben Zugang dazu, nur leider haben wir den Schlüssel dazu verlegt.

In diese Kraft zu gehen, das hat auch was von einem inneren Erwachsen werden. Das bedürftige innere Kind anzunehmen und ihm zu sagen, es ist ok, wir sind jetzt groß und können in unsere ureigene Kraft gehen und für uns selbst sorgen. Wir brauchen keine Abhängigkeiten mehr.

Auch nicht in Beziehungen. Wir brauchen nichts und niemanden mehr auf die bisher gelebte und erfahrene Art und Weise – denn wir haben bereits alles!

Und Du? Bist Du bereit dafür?

Wie du stark sein kannst, auch wenn du dich schwach fühlst

Wie du stark sein kannst, auch wenn du dich schwach fühlst

Wie Du stark sein kannst, auch wenn Du Dich schwach fühlst

 

In die Kraft gehen kannst du nur, wenn du vorher deine vermeintliche Schwäche akzeptierst.
Mehr noch, indem du sie wirklich annimmst und liebst.
Das Paradox ist, dass das, was du für deine Schwäche hältst, in Wahrheit deine Stärke ist.

Damit geht übrigens ein weiterer alter Glaubenssatz über Bord:
Was wir bisher gemeinhin für Stärke gehalten haben, nämlich die Demonstration von Macht, wie sie sich in vielen Formen in der Welt zeigt, ist in Wirklichkeit Schwäche.

Wie machst du aber deine Schwäche zur Stärke?

Benutze deine Gefühle als Werkzeuge dazu.
Du fühlst dich unzufrieden und bist frustriert? Nimm es wahr, schau dir das Gefühl an, spüre nach, wo es im Körper sitzt und bewerte es nicht. Lass es einfach da sein.

Du hast keine Antworten, fühlst dich unzulänglich und weißt nicht weiter?
Martere Dich nicht dafür. Verzweifle nicht. Stell es einfach nur fest. Dass du im Moment eben keine Antwort hast. Hab Vertrauen. Alles verändert sich. Immer. Und du wirst die Antwort im richtigen Moment wissen. Aber warte nicht darauf. Lass es gehen. Akzeptiere, dass du auch mal nichts weißt.

Du hast körperliche Schmerzen? Du holst dir ärztliche Hilfe, klar. Aber was kannst Du an deiner Einstellung ändern? Wie lässt sich Schmerz annehmen?

Hör auf mit ihm zu hadern. Schau ihn dir an. Spüre ganz genau dorthin, wo es weh tut, wie es sich anfühlt. Lass dich auf den Schmerz ein und bleibe ruhig dabei. Sei nicht böse auf deinen Körper. Er will dich nicht ärgern, er will dir helfen.
Manchmal hilft es, Fragen anders zu stellen. Frage deinen Körper, was er dir zeigen will.

Im Grunde will er dich nur schützen. Wenn du eigentlich nein sagen möchtest, es aber nicht tust, kreiert dein Körper die passende Krankheit – um dir hier eigentlich zu helfen. So zum Beispiel kann ein Hautauschlag nichts weiter bedeuten, als dass dein größtes Schutzorgan Dir sagt, dass es einfach gut auf dich aufpasst und du dir keine Sorgen machen musst.

Und immer wieder: gib dir Zeit! Mach dir keinen Druck.

Vertraue darauf, wenn es soweit ist, werden im richtigen Moment die richtigen Antworten zu Dir kommen. Probier es aus und Du wirst sehen, wie sich deine Schwäche verwandelt. In diesem Vertrauen liegt deine wahre Stärke.