Was bedeutet der Polsprung der Erde?

Was bedeutet der Polsprung der Erde?

Ernsthaft???

Ich habe wirklich gedacht, ich kann meinen Augen nicht trauen, als ich neulich online auf Tagesschau.de einen Artikel gelesen habe zum Thema Polsprung! Danach vertauschen die magnetischen Pole des Erdmagnetfeldes die Polarität.
Viele Geophysiker sind davon überzeugt, daß die nächste Polumkehr kurz bevorsteht und sich sogar innerhalb weniger Jahre vollziehen kann.

Für mich war eine völlig neue Information, aber was mich daran so plättet, ist die Nonchalance, mit der darüber berichtet wird. Als ob es nicht weiter von Bedeutung wäre, was da passiert.

Bisher dachte ich immer, der Nordpol und der Südpol der Erde wären so sicher wie die Gewissheit, daß die Erde rund ist.

Eine bevorstehende Polumkehr hebelt daher ein wenig mein bisheriges Weltbild aus.

Am besten aber finde ich die Bemerkung, daß so eine dramatische Neuausrichtung dieses mächtigen Magnetfeldes keinen Einfluß auf uns Menschen hätte. Höchstens vielleicht auf manche Tiere, weil sie in die falsche Richtung fliegen könnten (haha).
Es ist faszinierend, wie sehr wir Menschen,  – bzw ein Großteil davon – ignorieren, daß wir Teil dieser Welt und dieses Universums sind.

Nur weil manche Phänomene des Daseins unsere bisherige Vorstellungskraft übersteigen, schenken wir ihnen einfach keine Beachtung, weil sie nicht in unser Weltbild passen.

Zugleich aber fühle ich mich durch diese offensichtliche Tatsache der Polumkehr aber auch darin bestätigt, dass es auf dieser Welt Dinge gibt, die eben komplett unseren Verstand übersteigen.

Und das wiederum ist gut so! Ich bin auf jeden Fall so lange ich lebe daran interessiert, die Grenzen meines bisherigen Wissens und Verstehens auszuloten und zu überschreiten. Das geht am besten, wenn ich anfange, für mich selbst zu denken.

 

Was kann also eine Polumkehr bedeuten?

Unser Planet Erde ist ein kybernetisches System, dass sich verändert. Da das erklärte Ziel der Zeit die Schwingungserhöhung ist, wird auch die Polumkehr damit zu tun haben.

Wofür steht Polarität? Für Kontrast, Gegensatz, für Dualität. Alles Merkmale unserer aktuellen dreidimensionalen Realität.

Übertragen steht die Dualität für die Trennung in unserer Wahrnehmung, die bisher so lange die Grundlage unseres menschlichen Daseins war.

Und diese Illusion der Trennung hält uns davon ab, zu erkennen, dass in Wahrheit alles eins und verbunden ist.

Nun stellt die Erde mal eben das Ganze sozusagen auf den Kopf. Aus Nordpol wird Südpol und umgekehrt. Und das innerhalb weniger Jahre. Dazu sollen sich aber auch zugleich die Magnetfelder abschwächen.

Wenn sich also die Feldkräfte so dramatisch reduzieren, heißt das ja, auch die Kontraste bzw. die Dualität reduziert sich.

Damit fällt es uns leichter, aus dieser Illusion der Trennung und damit dem ganzem Drama auszusteigen.

Wir verlieren uns nicht mehr im Spiel der Gegensätze, sondern können leichter erkennen, dass alles, was dem zugrunde liegt eins ist.

Also hilft uns die Erde hier schon wieder in dem aktuellen Prozess der Entwicklung unseres Bewusstseins.

Soweit die Erklärung der aktuellen Geschehnisse – auf der Basis meines authentischen Wissens.

Ich freue mich über Deine Gedanken dazu!

Innovation? Aber ja! Nur anders, als du denkst!

Innovation? Aber ja! Nur anders, als du denkst!

Innovation? Aber ja! Nur anders als Du denkst!

 

Innovation, Disruption, Digitalisierung.

Wörter, die für Wandel stehen und Schlagworte, die meist nur noch Beklemmung auslösen.In einer leisen Panik wird in allen Branchen hektisch nach Erneuerung gesucht, wobei keiner eigentlich weiß, was da genau erneuert werden soll. Ok, das Ziel ist klar, es geht um gute Zahlen, möglichst bessere also vorher natürlich. Es geht darum, nicht ins Hintertreffen zu geraten, nicht unterzugehen im allgemeinen Wandel. Wie nutzen wir die anstehenden Veränderungen so, dass unsere Unternehmen gestärkt daraus hervor gehen?

Fakt ist – Erneuerungen und Veränderungen gibt es immer. Hat es immer gegeben. Warum macht uns also das ganze Innovationsgerede so viel Angst? Sollten wir inzwischen nicht so schlau oder bewusst genug sein, damit ein bisschen entspannter umzugehen?

Oder spüren wir tief in uns, dass wir uns da irgendwie doch selbst etwas vormachen? Vielleicht haben wir nach inzwischen sechstausend Jahren der dokumentierten Entwicklungsgeschichte langsam eine leise Ahnung davon, dass wir hier gegen die berühmte Wand rennen.

Wir können uns immer neu erfinden, immer höher, schneller, weiter, besser werden. Wir können uns immer noch mehr von uns selbst ablenken. Uns noch weiter verlieren in anderen künstlichen Realitäten und ähnlichen Spielereien.

Wir wissen es schon. All das wird uns am Ende nicht die Antworten bringen, die wir uns wirklich erhoffen.

Aber wir können die aktuelle Angst und Ungewissheit benutzen. Nämlich als Chance, die Antworten zu finden, die uns tatsächlich weiterbringen. Die Herausforderung dabei ist, wirklich hinzusehen, wirklich da zu bleiben, auch wenn die Wahrheit manchmal unschön und unbequem ist. Allerdings werden wir diese wirklichen Antworten nicht an der Oberfläche der Dinge finden.

Da müssen wir schon eine Ebene tiefer gehen. Oder anders gesagt, ein bisschen Abstand vom Ganzen nehmen.

Das Leben an sich verläuft nicht linear, sondern in Zyklen. Ist so. Wäre albern darüber zu streiten. Haben wir aber in unserem Alltag erfolgreich vergessen und verdrängt. Wir denken höchstens noch in Zyklen wie Quartalszahlen oder Einschaltquoten. Aber ich meine hier die wirklichen Zyklen wie Geburt, Wachstum und Vergänglichkeit.

Dass wir den Kontakt damit verloren haben, ist fatal.

Wir haben ja schon den Kontakt mit dem wichtigsten Zyklus überhaupt in unserem Leben verloren, dem Atmen. Wie oft atmest du denn wirklich mal bewusst ein oder aus? Und ist dir klar, dass es im Grunde nur einen einzigen Atemzug in deinem ganzen Leben gibt?

Diesen einen Atemzug, den du immer wieder stetig ein- und aus atmest? Nämlich den, den du erstmals bei deiner Geburt inhaliert hast. Damit bist du unterwegs. Überleg mal, nur mit diesem einen andauernden Atemzug.

Und wenn du dir das bewusst machst, wird dir vielleicht auch klar, dass du nur in einem einzigen Moment lebst. Nämlich in diesem jetzt, in dem du das hier liest. Vielen Dank dafür übrigens.

Wenn dir das zu abgefahren klingt, ist das ok.

Manche Menschen sind schon dafür bereit, dem Leben auf einer tieferen Ebene zu begegnen und andere nicht.

Und so viele Menschen es auf der Erde gibt, so viele verschiedene Wege gibt es auch, mit dem Leben umzugehen.

Wichtig wäre dabei nur, dass wir uns unseren jeweiligen Weg zugestehen, wie auch immer er aussehen mag.

Solange wir aber nicht bereit sind, diese Ebene tiefer zu gehen, werden wir uns immer getrennt fühlen von allem.

Ohne es zu wissen, werden wir weiter von der Angst getrieben, uns aufzulösen in der Veränderung und in der scheinbaren Bedeutungslosigkeit.

Wir haben Angst vor der Vergänglichkeit. Hängen an unserem kleinen Leben, an den Dingen und den Formen und sind uns nicht bewusst, dass wir Teil eines unendlich größeren Ganzen sind.

Wie sollten wir also kollektiv bewältigen, was wir als Einzelner schon nicht schaffen?

Die gute Nachricht ist, selbst wenn wir die Verbundenheit mit dem Leben vergessen haben, das Leben hat uns nicht vergessen.

Es ist immer da für uns, immer bereit. Mit jedem Atemzug und in jedem Moment. Wenn wir uns wirklich verändern wollen, dann müssen wir in die Tiefe gehen. Und Abstand nehmen. Von unseren Gedanken. Von dem, was wir glauben zu wissen. In diesem Bewusstsein werden wir die wirklichen Antworten finden.

Und das kann nicht verordnet werden. Das kann kein Unternehmen leisten. Aber vielleicht haben wir bereits in unserem Umfeld einen Vorgesetzten oder Kollegen, der schon bewusster mit dem Leben umgeht. Wir sollten die Augen und Ohren dafür offen halten. Denn die Veränderung hat schon begonnen. Sie findet anders statt, als von den meisten erwartet. Sie beginnt beim Einzelnen. Und damit von unten.

So, wie es bei einer wirklichen und tiefgründigen Veränderung auch sein muss.

 

Gabi Becker 3|2017